Erbschaftsteuerreform

Das BMF hat die wesentlichen Änderungen durch die Erbschaftsteuerreform gegenüber dem bisherigen Recht zusammengestellt. Hierzu führt das BMF weiter aus: Wie bisher wird das begünstigte Vermögen nach Wahl des Erwerbers zu 85% (Regelverschonung) oder zu 100% (Optionsverschonung) von der Steuer befreit, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Entscheidet sich der Erwerber für die Regelverschonung von 85%,…

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Rücktrittsrecht bei VW-Käufern

Das LG Krefeld hat in zwei Urteilen den Rücktritt von zwei weitgehend ähnlichen Autokaufverträgen für wirksam erachtet (LG Krefeld, Urteile v. 14.09.2016 – 2 O 72/16 und 2 O 83/16). Sachverhalt: Die Kläger hatten jeweils einen Audi-PKW bei dem beklagten Vertragshändler erworben und unter Bezugnahme auf den sog. VW-Abgasskandal den Rücktritt vom Kaufvertrag erklärt. Hierzu…

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Neue standardisierte Einnahmen-Überschuss-Rechnung

Das BMF hat die Vordrucke der Anlage EÜR sowie die Vordrucke für die Sonder- und Ergänzungsrechnungen für Personengesellschaften und die dazugehörigen Anleitungen für das Kalenderjahr 2016 oder das Wirtschaftsjahr 2016/2017 bekannt gemacht (BMF, Schreiben v. 29.09.2016 – IV C 6 – S 2142/07/10001). Wesentliche Inhalte des BMF-Schreibens: Für Fälle, in denen Abzugsbeträge nach § 7…

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Achtung!!! Neue Betrugsmasche bei Rechnungsstellung per E-Mail

Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg weist auf eine neue Betrugsmasche bei Rechnungsstellung per E-Mail hin („Wir haben unsere Bankverbindung geändert.“). Hierzu führt das LKA BW u.a. weiter aus: In Zeiten des elektronischen Zahlungsverkehrs werden Rechnungen in vielen Geschäftsbereichen nur noch elektronisch versandt. Diesen Umstand machen sich nun auch Kriminelle zu nutzen, indem sie böswillig auf den Nachrichtenaustausch…

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Die Ortsübliche Miete bei der verbilligten Überlassung von Wohnraum

Unter ortsüblicher Miete für Wohnungen vergleichbarer Art, Lage und Ausstattung ist die ortsübliche Bruttomiete – d.h. die Kaltmiete zuzüglich der nach der Betriebskostenverordnung umlagefähigen Kosten – zu verstehen (BFH, Urteil v. 10.05.2016 – IX R 44/15; veröffentlicht am 07.09.2016). Hintergrund: Beträgt das Entgelt für die Überlassung einer Wohnung zu Wohnzwecken weniger als 66 Prozent der…

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Die Regelmäßige Arbeitsstätte einer Streifenpolizistin

Die Polizeiwache ist die regelmäßige Arbeitsstätte einer Streifenpolizistin (FG Münster, Urteil v. 19.02.2016 – 12 K 1620/15 E; Nichtzulassungsbeschwerde anhängig). Sachverhalt: Der Klägerin versah ihren Dienst als Polizeibeamtin während des gesamten Streitjahres 2013 im Wach- und Wechseldienst in einer Polizeiwache. Diese suchte sie arbeitstäglich auf und nahm von dort aus ihren Streifendienst auf. In ihrer…

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Verpflichtung zur elektronischen Abgabe der Umsatzsteuerjahreserklärung

Das Thüringer FG hat über den Anspruch eines Rechtsanwalts auf einen Verzicht der elektronische Abgabe der Umsatzsteuererklärung im Billigkeitswege entschieden und einen solchen verneint (Thüringer FG, Urteil v. 24.02.2016 – 3 K 756/15; Revision nicht zugelassen). Sachverhalt: Streitig ist, ob das Finanzamt den Kläger – einen Rechtsanwalt – zu Recht zur elektronischen Abgabe der Umsatzsteuerklärung…

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Beziehen von Polstermöbeln als Handwerkerleistung nicht immer absetzbar

Das Beziehen von Polstermöbeln in einer nahe gelegenen Werkstatt des Handwerkers erfolgt nicht „im Haushalt“ des Steuerpflichtigen. Eine Steuerermäßigung nach § 35a EStG kommt somit nicht in Betracht (FG Rheinland-Pfalz, Urteil v. 06.07.2016 – 1 K 1252/16). Hintergrund: Für die Inanspruchnahme von Handwerkerleistungen für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen ermäßigt sich die tarifliche Einkommensteuer, vermindert um…

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Musterverfahren gegen zu hohe Nachzahlungs- und Erstattungszinsen

Der Bund der Steuerzahler (BdSt) unterstützt ein neues Musterverfahren gegen zu hohe Zinsen. Seit mehr als 50 Jahren liegt der Zinssatz für Steuernachzahlungen und Steuererstattungen bei 0,5 Prozent pro Monat – also 6 Prozent pro Jahr. Angesichts der Niedrigzinsphase ist dieser Zinssatz zu hoch, so der BdSt. Hierzu führt der BdSt u.a. weiter aus: Konkret…

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Der Bundesfinanzhof urteilt bezüglich Gehaltsverzicht und verdeckte Einlage

Eine zum Zufluss von Arbeitslohn führende verdeckte Einlage kann nur gegeben sein, soweit der Steuerpflichtige nach Entstehung seines Gehaltsanspruchs aus gesellschaftsrechtlichen Gründen auf diese verzichtet, da in diesem Fall eine Gehaltsverbindlichkeit in eine Bilanz hätte eingestellt werden müssen. Verzichtet der Steuerpflichtige dagegen bereits vor Entstehung seines Gehaltsanspruchs auf diesen, wird er unentgeltlich tätig und es…

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